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Traffic Arten: Warm vs. Kalt

Es gibt verschiedene Traffic Arten, wie ich das in einem früheren Artikel schon mal angedeutet hatte.

In diesem Artikel möchte ich mich diesem Thema einmal ausführlicher widmen. Denn da gibt es viel Unwissen da draußen…

Traffic Arten: 1. Warmer Traffic

Wann sprechen wir im Online-Marketing von „warmem“ Traffic?

Immer dann, wenn die Besucher deiner Seite, dich bereits von woanders her kennen (als Person) ODER sich bereits in deiner Nische auskennen (als Thema).

Mit anderen Worten: Diese Personen wissen (in etwa), was sie erwartet, wenn sie auf einen Link zu deiner Seite klicken.

Beispiele für warmen Traffic:

  1. Die Empfehlung eines Geschäftspartners, der auf deine Seite hinweist oder verlinkt. Der Geschäftspartner überträgt gewissermaßen das Vertrauen, das er bei seiner Zielgruppe hat, auf dich…
  2. Du selbst schickst eine E-Mail an deine E-Mail Liste. Beispielsweise mit einem Link zu einer Verkaufsseite zu einem neuen Produkt von dir. Klar: Die Empfänger kennen dich bereits und Vertrauen dir (ein Stück weit) bereits.

Vielleicht hilft es dir auch, dir einfach zu merken: „Warm“ nennen wir diesen Traffic, weil die Personen bereits mit dir „warm geworden sind“ 😉

Als Faustregel können wir festhalten:
Je wärmer der Traffic auf deiner Page ist, desto höher wird die Conversionrate sein.

Traffic Arten: 2. Kalter Traffic

Beim kalten Traffic weiß der Besucher deiner Seite überhaupt nicht, was ihn erwartet. Der Besucher kennt dich nicht Traffic Arten: Kalter Traffic(Person) und/oder hat auch keine große Erfahrung in deiner Nische (Thema).

Bei kaltem Traffic hast du nur ganz wenige Sekunden Zeit (man sagt ca. 1-3), um die Besucher deiner Seite von deinem Angebot zu überzeugen.

WICHTIG:
Du musst SOFORT klarmachen, dass du entweder eine Lösung für die Besucher bietest oder sie unterhalten kannst. Am besten beides.

Beispiele für kalten Traffic:

  1. Das Einblenden von Bannern auf Webseiten, die zum Display-Netzwerk von Google, Ligatus oder Plista gehören. Ja, man kann die Einblendungen in gewisser Weise steuern, damit nicht IRGENDWER die Anzeigen sieht. Aber hier sprechen wir von kaltem Traffic.
  2. Facebook Werbeanzeigen. Je nachdem wie gut du deine Zielgruppe eingrenzt, ist der Traffic hier nicht mehr ganz kalt, sondern eher lauwarm. Warum? Weil du deine Werbeanzeigen nur EXAKT an Personen ausspielst, die perfekt passen. Denn bei Facebook geben die Menschen (freiwillig!) ihre Daten ein: Hobbys, Geschlecht, Seiten, die sie mögen, Religionszugehörigkeit, Arbeitgeber, Familienstand…

Die Vor- & Nachteile der 2 Traffic Arten

Lass uns noch kurz die Vor- & Nachteile der beiden Traffic Arten gegenüberstellen.

Warmer Traffic

Vorteile:

  • Hast du bereits ein paar E-Mail Empfänger gesammelt, sitzt du auf einer Quelle von warmem Traffic. Eine E-Mail-Liste macht dich für andere aus deiner Branche interessant. Du kannst in „Vorleistung“ gehen und eine E-Mail an deine Empfänger raussenden mit einem Link zur Seite eines Kooperationspartners, der im Gegenzug dasselbe auch für dich tut…
  • Warmer Traffic = Vertrauen. Vertrauen = Verkaufen.

Nachteile:

  • Warmer Traffic ist begrenzt. Auch wenn du viel, viel mehr mit warmem Traffic verkaufen kannst, hast du immer nur eine begrenzte Anzahl Kunden und auch eine begrenzte Anzahl an möglichen Kooperationspartnern…

Kalter Traffic

Vorteile:

  • Kalten Traffic gibt es überall und du kannst ihn für relativ wenig Geld einkaufen. Perfekt zum Skalieren!
  • Kalter Traffic ist (fast) unbegrenzt verfügbar!

Nachteile:

  • Du machst weniger Umsatz als mit warmem Traffic (da das Vertrauen fehlt).
  • Du brauchst (demzufolge) gute bis sehr gute Verkaufs- & Marketingfähigkeiten

Traffic Arten: Kurzes Fazit

Nicht wenige Online-Marketer sprechen davon, dass es die Königsdisziplin ist, kalten Traffic zu konvertieren. Das stimmt, wie du siehst, denn du brauchst hohe Verkaufs- & Marketing-Skills um das für einen Verkauf nötige Vertrauen bei kaltem Traffic aufzubauen.

Genau darin liegt auf der anderen Seite aber der Schlüssel zu wirklichem Wachstum und der Skalierung deines Online-Business‘.

Meine Tipps sind daher:

  • Baue dir eine eigene E-Mail Liste auf, so dass du auf einer „warmen“ Quelle sitzt (und dich interessanter machst für mögliche Kooperationspartner)
  • Halte dann ständig Ausschau nach Kooperationspartnern, wo wechselseitige Empfehlungsaktionen Sinn machen
  • Und dann arbeite an deinen Verkaufs- & Marketingfähigkeiten oder baue dir ein Team von Leuten auf, die das beherrschen. Meistere so (früher oder später) auch die „Königsdisziplin“, den kalten Traffic 😉

Ich lade dich herzlich ein, dich in meiner kostenlosen Facebook Gruppe mit anderen auszutauschen, Kooperationspartner zu finden und weitere Gratis-Tipps auch direkt von mir und meinem Team zu erhalten.

Ich freue mich, dich dort zu sehen 🙂

Tommy Seewald
 

Dietmar - 25. April 2017

Sehr gute Anregungen Said.

Bitte mehr davon.

Viele Grüße aus Frankfurt
Dietmar

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